Die Altersvorsorge entwickelt sich zur Sorge vor dem Alter.

Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger (*1939)

 

Altersarmut in Deutschland steigt trotz Grundrente

In der öffentlichen Diskussion ist das Problem der Altersvorsorge ein wenig aus dem Fokus geraten. Die Nullzinspolitik läßt traditionelle Instrumente wie die Kapitallebensversicherung ins Leere laufen.

Laut einer Bertelsmann-Studie könnte in 20 Jahren mehr als jeder Fünfte von Altersarmut bedroht sein. Und die Reformpläne der Regierung würden daran nichts ändern.

In den kommenden 20 Jahren steigt die Altersarmut in Deutschland trotz Reformbemühungen weiter an. Das geht aus Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung hervor. Demnach könnte der Anteil der von Armut bedrohten Rentnerinnen und Rentner bis 2039 von 16,8 auf 21,6 Prozent steigen – trotz einer positiven Entwicklung der Wirtschaft und trotz der aktuell diskutierten Reformmodelle wie etwa der Grundrente. Laut der Studie sind das Personen, deren monatliches Nettoeinkommen unter 905 Euro liegt.

Durchschnittlicher Rentenzahlbetrag nach Geschlecht und Region, 2015

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