Italien wird ab dem 1. Juli die derzeit geltende Grenze für Barzahlungen von 3000 Euro auf 2000 Euro senken.

Über diese Grenze hinaus darf man in Italien nur bargeldlos mit Bankomatkarte, Kreditkarte, Scheck oder Banküberweisung zahlen. Bei Verstößen droht eine Mindeststrafe von 2000 Euro, die je nach Fall auf bis zu 50.000 Euro steigen kann.

Salvini kritisiert Bargeldgrenze

Ab Anfang 2022 soll die Grenze für Bargeld-Zahlungen weiter auf 1000 Euro abgesenkt werden. Die Einschränkung soll der Schattenwirtschaft das Wasser abgraben und so die Steuerhinterziehung erschweren. Gegen diese Bargeldgrenze ist jedoch eine scharfe Offensive im Gange. „In dieser Krisenzeit Bargeld-Zahlungen Schranken zu setzen, ist verrückt“, wetterte Oppositionschef Matteo Salvini.

Die Regierung von Premier Giuseppe Conte will im Kampf gegen Schattenwirtschaft, Steuerhinterziehung und Geldwäsche elektronische Zahlungssysteme stark fördern. Sie bemüht sich um die Umsetzung eines sogenannten „Cashless-Plans“, mit dem digitaler Zahlungsverkehr immer häufiger verwendet werden soll. Allerdings ist der Plan umstritten. Kritik kommt von liberalen Politikern, Verbraucher- und Datenschützern.

Quelle: stol.it

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