Nach Angriffen des Iran auf US-Stützpunkte im Irak stiegen die Ölpreise auf neue Höchststände. Doch im Handelsverlauf änderte sich die Lage wieder. 

Die Ölpreise sind am Mittwoch nach einem iranischen Raketenangriff auf US-Stützpunkte im Irak gestiegen. Die Notierungen erreichten zeitweise neue mehrmonatige Höchststände. Die Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich am Mittwoch um bis zu 5,1 Prozent auf 71,75 Dollar je Barrel (159 Liter). Das ist der größte Kurssprung seit den Attacken auf saudi-arabische Ölförderanlagen im September.

Am Ölmarkt setzte jedoch am frühen Morgen eine Gegenbewegung ein und der Preisanstieg hielt sich am Morgen in Grenzen. Zuletzt kostete ein Barrel Brent 69,17 US-Dollar. Das sind 90 Cent mehr als am Vorabend. Der Preis für US-Rohöl der Sorte WTI stieg um 62 Cent auf 63,32 Dollar.

Der vom Iran in der Nacht zum Mittwoch als Vergeltung für die Tötung des Generals gestartete Angriff auf amerikanisch genutzte Militärstützpunkte im Irak hatten zunächst einen neuen Höhenflug der Ölpreise ausgelöst. Im Handelsverlauf mussten die Ölpreise einen großen Teil der Gewinne aus der vergangenen Nacht wieder abgeben. Laut einem Medienbericht waren die im Irak stationierten US-Soldaten vor dem iranischen Raketenangriff gewarnt worden. US-Präsident Donald Trump kündigte an, sich im Laufe des Tages äußern zu wollen. “Alles ist gut”, schrieb er auf Twitter. Derzeit würden mögliche Opfer und Schäden bewertet.

Quelle: T-Online

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