Wenn Hightech ohne Metalle stillsteht – die Rohstoffe der Zukunft werden zur Stellschraube

Stellen Sie sich eine moderne Fabrik vor: vollautomatisiert, emissionsfrei, vernetzt, und plötzlich steht sie still, weil ein winziger Bestandteil fehlt. Neodym, Dysprosium, Terbium oder seltene Erden, die kaum sichtbar, aber unersetzlich sind. Ohne diese Metalle keine permanentmagnetischen Motoren für Elektrofahrzeuge, keine Rotoren für Windturbinen, keine Radar‑ oder Steuertechnik für Verteidigungssysteme. Und hier beginnt eine neue Wahrheit: Eine Welt, die von Digitalisierung, Dekarbonisierung und Automatisierung lebt, gerät ins Stocken, wenn die Rohstoffe fehlen.

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Der Countdown läuft – Europas Industrie zwischen Klimaambition und Rohstoffkrise

Kaum ein Kontinent spricht so gern von grüner Transformation und digitalem Aufbruch wie Europa. Doch hinter den glänzenden Strategiepapieren der EU-Kommission verbirgt sich eine unbequeme Wahrheit: Ohne einen stetigen Fluss seltener und strategischer Rohstoffe droht der viel beschworene Umbau der Industrie schlicht zu scheitern. Ob Batterien für Elektroautos, Halbleiter für die Digitalisierung oder Magnete für Windräder – sie alle benötigen Rohstoffe, die Europa kaum selbst fördern kann.

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