Es gibt kaum zwei Anlageklassen, die in den vergangenen Jahren so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben wie Private Equity und Private Debt. Sie versprechen, was viele Anleger in klassischen Märkten vermissen: planbare Renditen, Zugang zu exklusiven Chancen und die Möglichkeit, sich vom Auf und Ab der Börsen zu entkoppeln. Doch zugleich mehren sich kritische Stimmen, die vor zunehmender Intransparenz, hohen Ausfallrisiken und einem Übermaß an Kapital warnen, das die Renditen langfristig erodieren könnte. Die spannende Frage lautet daher: Sind Private Debt und Private Equity tatsächlich die stabilen Ertragsbringer alternativer Portfolios – oder sitzen Anleger auf einer tickenden Zeitbombe, deren Sprengkraft erst in der nächsten Krise sichtbar wird?
(mehr …)Alternatives Vermögensmanagement meint all jene Strategien, die sich nicht auf die klassischen Bausteine Aktien, Anleihen und Cash beschränken. Dahinter verbirgt sich ein vielfältiges Universum: Beteiligungen an nicht börsennotierten Unternehmen und Buyouts im Private Equity, direkte und indirekte Immobilieninvestments über Wohn-, Gewerbe-, Industrie- und Spezialimmobilien, Sachwerte wie Gold, Öl oder Agrargüter, Infrastrukturprojekte von Stromnetzen bis Rechenzentren, aber auch Kulturgüter wie Kunst, Wein oder Oldtimer.
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