Kaum eine Anlageklasse genießt in Deutschland einen so mythischen Ruf wie die Immobilie. „Betongold“ gilt seit Jahrzehnten als Garant für Sicherheit, Inflationsschutz und Wertbeständigkeit. Infrastruktur wiederum hat in den letzten Jahren den Nimbus einer unterschätzten Perle gewonnen: Brücken, Stromnetze, digitale Rechenzentren – alles scheinbar solide, staatlich reguliert und mit verlässlichen Cashflows ausgestattet. Doch im Jahr 2025 zeigt sich, dass beides nicht nur Chancen, sondern auch erhebliche Herausforderungen mit sich bringt. Die Zinswende, steigende Baukosten, strengere ESG-Regulierungen und steuerliche Stolperfallen haben das Bild neu gezeichnet. Anleger, die glauben, Immobilien und Infrastruktur seien „Selbstläufer“, müssen heute genauer hinsehen.

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Rohstoffe galten lange als launische Anlageklasse: volatil, spekulativ, schwer einschätzbar. Doch im Jahr 2025 wirken sie plötzlich wie der heimliche Dreh- und Angelpunkt alternativer Vermögensstrategien. Gold hat neue Allzeithochs erreicht, Silber erlebt eine Renaissance, und Seltene Erden sind für die globale Energiewende so wichtig geworden, dass Regierungen sie als „strategische Rohstoffe“ einstufen. Gleichzeitig fragen sich Anleger: Handelt es sich um eine nachhaltige Entwicklung – oder um eine gefährliche Modewelle, die bald platzt?

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